HolzProKlima-Initiative
Berlin (ots, JDB MEDIA GmbH) - Neue Studie überzeugt mit überraschendem Ergebnis: Holzbau ist in vier von fünf Fällen sogar günstiger als Standard-Bauweise und spart dabei auch noch CO2 ein. 

Das ist das Ergebnis der öffentlich geförderten Studie von Architekt und Software-Entwickler Holger König. Er stellte die Baukosten und die CO2-Bilanz von fünf öffentlichen und privaten Holzgebäuden den Kosten gegenüber, die durch eine konventionelle Bauweise entstanden wären.

Die fünf berechneten Gebäude waren: Lebenshilfe Lindenberg, Finanzamt Garmisch-Partenkirchen, Gemeindezentrum Ludesch, Mehrfamilienhaus Samer Mösl in Salzburg und Campus Kuchl, FH Salzburg. 

Die CO2-Bilanz fiel bei der Holzbauweise deutlich besser aus. Experten erklären das, für Außenstehende möglicherweise überraschende, Ergebnis mit den technologischen Fortschritten und Innovation, die der Holzbau in den vergangenen Jahren erzielt hat. 

Dr. Denny Ohnesorge von der Initiative HolzProKlima bestätigt: "Der hohe Vorfertigungsgrad im Holzbau verringert die Bauzeiten ganz erheblich und ermöglicht im Vergleich zu anderen Bauweisen witterungsunabhängigeres Arbeiten auf der Baustelle. Das spart Baukosten und reduziert Störungen durch Baumaßnahmen im öffentlichen Raum." Hinzu kommen technologische Weiterentwicklung zum Beispiel bei Verbindungstechnik sowie die Standardisierung.

Die Initiative HolzProKlima fordert die Politik auf, rechtliche Hemmnisse beim Bauen mit Holz abzubauen, damit der Bau- und Werkstoff Holz seine volle Klimaschutzwirkung entfalten kann. Dafür müssten Landesregierungen ihre Landesbauverordnungen und der Bund seine Musterbauordnung novellieren und dem Stand der Technik und Wissenschaft anpassen. Erfolge sind langsam sichtbar: Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat zum 1. März 2015 das Bauen mit dem Baustoff Holz deutlich erleichtert.

Wir gratulieren zu dieser Studie und den erreichten gesetzlichen Rahmenbedingungen und wünschen eine weiterhin erfolgreiche Holzbausaison!


Ihr SIHGA -Team